Kurzmitteilung

Veröffentlichung von „Kein Rockstar ist auch keine Lösung“

Gut ein Jahr nachdem ich die erste Idee für meinen neuen Rockstar-Roman hatte, wird dieser am 17. August veröffentlicht. Ein Haufen Arbeit liegt hinter mir, aber ich finde, es hat sich gelohnt. Jedenfalls habe ich schon wieder Lust, etwas Neues anzufangen.

Wer wissen möchte, welche Schritte bis zum finalen Buch notwendig waren, kann hier einmal nachlesen.

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Kurzmitteilung

Manuskript fertig

Juhuu, mein neuestes Manuskript habe ich heute fertiggestellt. Endlich beginnt wieder die spannende Phase von Vertragsverhandlungen, Lektorat, Covererstellung und Titelfindung. Wobei ich meinen Arbeitstitel (Alternativlos – Kein Rockstar ist auch keine Lösung) auch schon toll finde.

Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht und die Bücher irgendwann in den nächsten Monaten online erhältlich sind.

 

Der NaNoWriMo ist zu Ende

57.063 Wörter waren es am Ende, die ich insgesamt im Monat November geschrieben habe. Damit ist ein Monat vorbei, indem ich mich mehrfach selbst überrascht habe.

  1. Ich habe es gegen meine eigene Voraussage geschafft, mich jeden Tag hinzusetzen und eine erkleckliche Menge an Wörtern zu meiner Geschichte hinzuzufügen.
  2. Ich habe mich dabei an einen zuvor erarbeiteten Plot gehalten und es hat funktioniert.
  3. Meine Protagonisten sind nun tatsächlich an einem Punkt, an dem ich die Geschichte demnächst enden lassen kann.
  4. Damit habe ich meinen dritten Roman in Rekordzeit fertig geschrieben. (Vom ersten bis zum letzten Wort werden dann gerade mal drei Monate vergangen sein. Jedenfalls wenn ich jetzt weiter mache und die Geschichte wirklich noch im Dezember fertig wird.)
  5. Das Wichtigste: ich habe das utopisch erscheinende Ziel von 50.000 Wörtern in 30 Tagen nicht nur erreicht, sondern sogar übererfüllt. Es ist also möglich.

An alle, die immer noch der Meinung sind, sie haben einfach nicht genug Zeit zum Schreiben: Wenn man wirklich schreiben möchte, schaufelt man sich die Zeit frei. Für alles andere (Familie, Haushalt, Arbeit, Freizeit) bleibt trotzdem noch genug Freiraum übrig. Ich musste auf nichts verzichten und ES HAT SPASS GEMACHT!!!!

NaNo-Treffen

2.250 Wörter sind die stolze Bilanz von gestern. Man könnte sagen, die Wörter sind nur so aus mir herausgeflossen. Außerdem kommen mir nach und nach immer neue Ideen, die ich in der Überarbeitungsphase noch einfließen lassen will. Alles Kleinigkeiten, aber ich halte sie jetzt schon mal in einer kleinen Tabelle fest, damit ich später noch weiß, welche genialen Einfälle ich hatte.

So, genug selbst gelobt. 🙂

Am Abend fand das für mich zweite Treffen mit anderen NaNo-Gesinnten aus der Umgebung statt. Es ist sehr inspirierend, andere Menschen zu treffen, die dasselbe Ziel haben/hatten. Auch wenn wir sehr unterschiedliche Personen sind, die Lust am Schreiben verbindet uns. Es hat mich jedenfalls sehr gefreut, mit Gleichgesinnten zusammenzutreffen, die mein Hobby nicht nur (bestenfalls) milde belächeln. Vielleicht gibt es noch ein Nachtreffen, ich werde auf jeden Fall versuchen, Kinder und Mann davon zu überzeugen, dass ich da hin muss.

Adventskalender basteln

Ziel erreicht, ich muss mich also nicht mehr stressen. Gestern habe ich nur 1.030 Wörter geschafft. Was soll’s? Ich musste noch die Adventskalender für meine Kinder fertig basteln. Ein Rat an alle Mütter, die auf ähnlich dumme Ideen kommen: Macht es nicht! Hat nur Nachteile. Zuerst muss man 48 kleine Geschenke finden (bei zwei Kindern), die zum jeweiligen Kind passen, das andere aber nicht eifersüchtig werden lassen (geht gar nicht). Dann muss man diese auch noch alle in Geschenkpapier wickeln (dadurch wurden die ganzen Reste aber mal verbraucht). Dafür habe ich drei Abende gebraucht. Die Kinder freuen sich dann zwar total, aber oft genug wird es kleinere und größere Eifersuchtsszenen geben (hatten wir gerade heute Morgen, weil die eine der Meinung war, die andere hätte einmal öfter das Geschenkpapier mit den Ponys bekommen). Und im nächsten Jahr erwarten sie dann mindestens einen genauso tollen Adventskalender.15178139_548261035368872_305338639327154343_n

Ein Kuss und viele Worte

Auch wenn das offizielle Ziel erreicht ist, mein eigenes Ziel ist es noch nicht. Ich werde diese Geschichte fertig schreiben. Gestern habe ich zumindest noch 1.224 Wörter zustande gebracht. Es ging um einen Kuss, der alle verwirrt. Um in die richtige Stimmung dafür zu kommen, habe ich „Hallelujah“ von Pentatonix in Dauerschleife gehört. Hat funktioniert, aber das Lied bin ich dann bis zum Einschlafen nicht mehr losgeworden ;).

Geschafft! Ziel erreicht!

Gestern habe ich mein NaNo-Ziel von 50.000 Wörtern überschritten. Das war ganz unspektakulär. Keine Fanfaren und kein Konfetti-Regen haben diesen Sieg begleitet. Als ich es meinem Mann gesagt habe, kam nicht mehr als ein „Aha“. Nun ja, er schreibt auch nicht und kann nicht verstehen, was es für mich bedeutet, wirklich jeden Tag meinen inneren Schweinehund zu überwinden und aus meinem Grundgerüst, meinem Plot, also dem Skelett der Geschichte einen vollständigen Körper zu formen. Natürlich fehlt noch ein kleiner Teil und die Figur ist auch noch vollkommen nackig. Aber Kleidung und Accessoires kommen erst in der nächsten Fassung: der Überarbeitung.

Jedenfalls kann wohl niemand, der selbst weiß, was es heißt zu schreiben, die Disziplin dafür aufzubringen, nachvollziehen, was dieser Sieg für mich bedeutet. Es war ein Sieg gegen mich selbst. Gegen meine eigenen Zweifel, sowas wirklich durchziehen zu können. Ich weiß jetzt, dass ich es kann. Das kann mir niemand mehr nehmen.

Und für die Geschichte heißt es jetzt: sie geht dem Ende entgegen, dem Finale, dem großen Happy End.

Das Ziel ist zum Greifen nah

Nur noch knapp 500 Wörter trennen mich vom NaNo-Ziel. Heute werde ich es also knacken. Ich bin stolz, so weit gekommen zu sein. Es war auch tatsächlich gar nicht so schwer, mich jeden Tag hinzusetzen und zu schreiben, wie ich am Anfang gedacht hatte.

Und was mache ich, wenn die 50.000 erreicht sind? Ganz einfach: ich schreibe weiter. Meine Geschichte ist schließlich noch nicht ganz zu Ende erzählt. Und mein ganz persönliches Ziel war ja, die Geschichte fertig zu schreiben. Wenn ich das nicht mehr im November schaffe, dann aber im Dezember.

Gestern waren es 2.303 Wörter. Heute ist wieder Wochenende und für mich heißt das, ich kann tagsüber nichts schreiben. Außerdem ist heute die zweite Streitszene dran. Diese ist noch wichtiger, denn sie offenbart die Konflikte der beiden Hauptpersonen. Dann werde ich mich jetzt mal in die Stimmung für Streit bringen, indem ich meine Kinder in Richtung Bett scheuche.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Mich haben mal wieder die Zweifel im Griff. Ist das alles, was ich hier schreibe, wirklich so gut? Wird das überhaupt jemanden interessieren? Fehlt da nicht das Gefühl?

Gestern habe ich eine Streitszene geschrieben, die genau choreografiert war. Wie kommen sie von einem Punkt auf den anderen, was fühlen sie dabei, wie drücken sich diese Gefühle aus? All das stand vorher in einer Excel-Tabelle. Hat schon mal jemand von euch versucht, einen Streit in einer Excel-Tabelle darzustellen? Nein? Kein Wunder. Ein Streit ist etwas dynamisches. Ein Wort ergibt das andere. Nichts, was man planen könnte, nichts, was zu einem bestimmten Ziel führt.

Das einzige, was ich an mir beobachten konnte, was mir Mut macht: nachdem ich die Szene geschrieben hatte, habe ich mich gefühlt, als hätte ich selbst gerade einen Streit hinter mir. Auch wenn das Gefühl am Anfang nicht da war, danach war es das auf jeden Fall.

 

Zweitausend Wörter nach zwei Word Wars

Auch nach 24 Tagen Intensiv-Schreiben bin ich noch nicht vor Ablenkung gefeit. Eine ganze Weile am Stück konzentriert zu schreiben ist irgendwie nicht mein Ding. Deswegen liebe ich diese Word Wars. Man verabredet sich mit anderen Autoren, die auch gerade schreiben, wie lange man gleichzeitig schreiben will und vergleicht dann die geschriebene Wortzahl. Auch wenn es nichts zu gewinnen oder verlieren gibt, ist das doch ein unheimlicher Ansporn, in diesen zwanzig oder dreißig Minuten konzentriert dabei zu bleiben um am Ende auch eine erkleckliche Wortzahl vorweisen zu können. So habe ich es gestern in insgesamt einer Stunde auf sage und schreibe 2.002 Wörter gebracht. Das Ziel war erreicht und zur Belohnung gab es mal wieder einen Abend vor dem Fernseher.